JEDER BEITRAG ZÄHLT

Blick auf die Schweizer Bildungslandschaft

Schweizerinnen und Schweizer teilen die Überzeugung, durch Bildung werde

unserem an Rohstoffen armen Land Wohlstand und sozialer Friede zuteil. Ist es

dieser Überzeugung zu verdanken, dass kein anderes Land soviel Geld für die

Bildung ausgibt wie die Schweiz? Dennoch besteht Handlungsbedarf. Was den

Bildungsstand der Bevölkerung und die Studienerfolgsquote etwa der Tertiär-

stufe anbelangt, liegt die Schweiz nur geringfügig über dem Mittel aller OECD-

Länder. Das lässt tief blicken. Wenn die Schweiz zwar für SchülerInnen und

StudentInnen viel Geld ausgibt, damit jedoch lediglich einen durchschnittlichen

Bildungsstand erzielt, dann kann das nur heissen, dass zu wenig Menschen in

den Genuss einer höheren Bildung kommen oder zu wenig Menschen ihre Aus-

bildung oder ihr Studium erfolgreich abschliessen. Hier bleibt ein volkswirt-

schaftliches Potential ungenutzt. Der gegenwärtige Fachkräftemangel ist eine

Folge davon. Und was ebenso schwer wiegt: Es bleiben noch immer zahlreiche

Menschen hinter ihren Möglichkeiten zurück; darunter nicht wenige, die durch-

aus Ambitionen haben, aber aus finanziellen Gründen ihr Bildungsvorhaben

nicht realisieren.

Paul und Sanijve

 

Paul und seine Frau Doris haben viele

Jahre in Schwellen- und Entwicklungs-

ländern gelebt. Dabei ist ihnen bewusst

geworden, wie wichtig Bildung ist. Zu-

rück in der Schweiz wollten sie in erster

Linie Studierende mit Migrationshinter-

grund unterstützen. Sanijve ist gelern-

ter Chemielaborant. Heute studiert er

Medizin. Dank der Unterstützung von

Paul und Doris kann er sich voll und

ganz auf sein Studium konzentrieren.

Was tun?

Auf den ersten Blick ist Bildung in der Schweiz erschwinglich. Die Studienge-

bühren sind im internationalen Vergleich niedrig und das duale Bildungssys-

tem mit Lehre und Fachhochschulen ermöglicht es, während der Ausbildung

ein Einkommen zu erzielen. Wer aus einkommensschwachen Familienverhält-

nissen stammt, kann Stipendien oder Bildungsdarlehen der öffentlichen Hand

beantragen. Bereits hier ist die Lage aber äusserst diffus. Je nach Kanton ist

dieser Weg bei gleicher persönlicher Ausgangslage unterschiedlich aussichts-

reich. Auch bei der Höhe der Unterstützung gibt es grosse Unterschiede. Und

mit wenigen Ausnahmen fördern die Kantone allein die Erstausbildung und

nicht das lebenslange Lernen. Es sind meistens nicht die Studiengebühren, die

den Menschen, die sich an EDUCA SWISS wenden, Sorgen bereiten. Die Fi-

nanzierung von Bildungsvorhaben scheitert eher an den hohen Lebenshal-

tungskosten und an den familiären Verhältnissen. Nicht selten verfügen die

Eltern über ein Einkommen, das Stipendien ausschliesst. Dennoch sind sie

nicht willens oder nicht in der Lage, einen Beitrag zu leisten. Auch wer eine

Zweitausbildung anstrebt und bereits selbst familiäre Verpflichtungen hat, fin-

det häufig wenig Unterstützung – besonders wenn das Vorhaben auf einen

Berufswechsel zielt. Hinzu kommt, dass gerade in bildungsfernen Kreisen das

Vorurteil kultiviert wird, dass man sich Bildung nicht leisten könne. Die Erfah-

rung lehrt uns nicht selten das Gegenteil. Und so ermutigen wir die Betroffe-

nen, ihre Möglichkeiten zu nutzen. Jährlich sind tausende von Menschen in der

Schweiz von den Lücken in der Bildungsförderung und -finanzierung betroffen.

EDUCA SWISS hilft, diesen Mangel zu beseitigen.

Unser Engagement

EDUCA SWISS wendet sich an alle Bildungswilligen, unabhängig davon, ob

diese eine berufliche Grundausbildung durchlaufen oder den Abschluss einer

höheren Fachschule oder Hochschule erwerben wollen. Angeboten wird ein

auf Ermutigung angelegter Prozess der Planung, Finanzierung und Umsetzung

individueller Bildungsvorhabens, der von Anfang bis Ende von einem Coach

begleitet wird. Stellt sich heraus, dass die Zuwendungen der Eltern, die Erträge

aus Nebenjobs und ein allfälliges Stipendium nicht ausreichen, um die Lebens-

kosten zu bestreiten, vermittelt die Stiftung ein Bildungsdarlehen. Die Rückzah-

lung des Darlehens erfolgt entsprechend den Möglichkeiten, die sich dem Dar-

lehensnehmer aufgrund seines Einkommens nach Abschluss der Ausbildung

oder des Studiums bieten. Kennzeichnend für EDUCA SWISS ist die Koppe-

lung der Darlehensvergabe an eine beratende Begleitung. Diese senkt das Ab-

bruchrisiko, da sich der künftige Darlehensnehmer solange mit seinem Bildungs-

vorhaben befassen muss, bis es umsetzbar erscheint und überzeugt.

Wir brauchen Ihre Unterstützung

EDUCA SWISS ist eine gemeinnützige Organisation. Unser Ziel ist nicht das

Vermitteln von Darlehen, sondern das Ermöglichen von Bildung. Hierfür kom-

biniert unser Modell die persönliche Beratung und Begleitung mit der Vermitt-

lung von Bildungsdarlehen. Die Kosten dieser Darlehen sind tragbar und wer-

den durch kostendeckende Gebühren von BildungsinvestorInnen und den

Personen in Ausbildung getragen. Kostenlos ist hingegen das Coaching hin zu

einem umsetzungsreifen und finanzierbaren Projekt und darüber hinaus bis

zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung. Diese Begleitung macht die

ausserordentliche Wirkung unseres Ansatzes erst möglich. Dafür sind wir auf

die Unterstützung von Gönnern und Förderern angewiesen – auf Ihre Unter-

stützung!

Schliessen Sie sich als Gönnerin oder
 Gönner unserer Community an

Es würde uns freuen, Sie in unserem Gönnerkreis begrüssen zu dürfen. Als

GönnerIn gehören Sie unserer Community an. Sie erhalten unseren Newsletter

und werden zu unseren Veranstaltungen eingeladen. In unserer Community

treffen Sie auf Lernende und Studierende, deren Bildungsvorhaben Sie kennen-

lernen. Sie tauschen sich mit Bildungsinvestorinnen und -investoren aus, von

denen Sie Spannendes über Vita und Beweggründe erfahren. Und natürlich

lernen Sie die zahlreichen Menschen kennen, die uns tatkräftig unterstützen,

freiwillig und ehrenamtlich. Der minimale Jahresbeitrag für Einzelpersonen be-

trägt CHF 60 und der für Organisationen CHF 180. Zuwendungen an EDUCA

SWISS sind als Spenden steuerlich abzugsberechtigt und Sie erhalten von uns

eine Spendenbescheinigung.

Unterstützen Sie uns als Förderer oder Sponsor

Ohne sie, unsere Förderer und Sponsoren, kommen wir nicht vom Fleck. Sie sind

es, die eine für Lernende und Studierende kostenlose Beratung und Begleitung

und somit die Erfüllung unseres Stiftungszwecks erst möglich machen. Sie sind

unsere wichtigsten Botschafter. Uns allen, besonders aber den Mitgliedern un-

seres Stiftungsrats, liegt viel daran, mit unseren Förderern und Sponsoren per-

sönliche Beziehungen zu pflegen. Falls Sie sich vorstellen können, uns als För-

derer oder Sponsor zu unterstützen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Wir

würden gegenseitige Möglichkeiten und Erwartungen gerne in einem Gespräch

mit Ihnen erörtern. Sollten Sie sich als Sponsor engagieren wollen, erhalten Sie

von uns anschliessend ein detailliertes Konzept.

Schweizerische Stiftung für Bildungsförderung und -finanzierung

Fondation suisse pour la promotion et le financement de l’éducation

Fondazione svizzera per la promozione e il finanziamento della formazione

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